Geschichten zu Weihnachten “Die sieben Tannenbäume”

Weit ab von den Landstraßen und noch weiter von Dörfern und Höfen steigt ein kleiner Berg aus der weiten, braunen Heide auf. Er liegt in Einsamkeit da, und wenn auch manchmal ein Schäfer mit Hund und Heidschnucken vorbeigeht, so treiben doch gewöhnlich nur Krähen und Hasen auf ihm ihr Wesen.

Einst war’s anders. Da war er nicht kahl, sondern trug auf seinem Gipfel sieben Tannenbäume, so dass man meinen möchte, er hätte sich eine dunkelgrüne Mütze über die Ohren gezogen. Und in dem Berge hauste ein Zwerg, den sie das rote Männchen hießen, weil er immer in einem feuerroten Röcklein zutage kam. Ihm gehörten die sieben Tannenbäume, er hatte sie selbst angepflanzt, hatte sie gerichtet und gepflegt, hatte an manchem warmen Sommernachmittag aus der kühlen tiefe des Berges Wasser getragen – und freute sich nun, dass er sie so weit gebracht hatte, dass sie sich selbst helfen konnten. Und ihm selbst mussten sie auch auf manche Art helfen. Mit ihren feinen Wurzeln hielten sie den Sand fest, dass seiner Höhlenwohnung nicht die Decke niederrieselte, sie sogen den Regen auf bis auf den letzten Tropfen, dass es nicht durchleckte, sie wehrten die Sonnenstrahlen ab, dass es ihm nicht zu heiß wurde. Jedem hatte er einen Namen gegeben: Wegweiser, Regenschirm, Sonnendach, Windbeutel, Gesangsmeister, Stiefelknecht und Spielvogel.

Wegweiser war der größte und höchste und wies dem roten Männchen den Weg, wenn es über “Geest” war. Regenschirm war am dichtesten bezweigt, unter ihm lag der Zwerg, wenn es von den Wolken tröpfelte. Sonnendach war breit geästet und musste das Männlein deshalb vor der brennenden Sonne beschützen. Windbeutel war besonders kräftig und stämmig; er stand an der äußersten Ecke und drängte den kalten, scharfen Ostwind beiseite, den der alte nicht vertragen konnte. Gesangsmeister hatte die beweglichsten Zweige und war der lustigste von allen: Bei dem leisesten Windzug strich er mit den Nadeln über das dürre Gras und das Kraut, so dass eine herrliche Musik für Zwergenohren vernehmlich wurde, auch lud er Mücken, Grillen, Brummer, Bienen zu Gast, an hohen festen sogar eine Meise oder einen Finken: An Gesumme und Gezirpe und Gezwitscher war kein Mangel. Stiefelknecht hatte einen krummen Stamm, den benutzte das Männlein jeden Abend beim Stiefelausziehen; es war aber Geheimnis, ob der Stamm krumm gewesen war und ob der Alte ihn deshalb zum Stiefelknecht gemacht hatte oder ob der Alte zuerst seine Stiefel an ihm ausgezogen hatte und davon die Krümmung herrührte. Spielvogel war noch zu klein und konnte noch nichts tun; er spielte wie ein Kind mit Wind und Sonne.
Es wurde nach und nach Herbst und Winter: Die Bienen flogen nicht mehr, die Grillen starben, die Sonne saß hinter grauem Gewölk, kalt und feucht wurde es auf dem Berg und in den Tälern. Da verkroch sich das rote Männchen tief in seiner Höhle, verstopfte den Eingang mit Moos und Steinen und wartete, dass die Sonne und der schöne Sommer wiederkommen sollten. Die sieben Tannenbäume ließ es in Wind und Wetter allein und quälte sich nicht weiter um sie. Das einzige, was es tat, war, dass es morgens bald den einen, bald den anderen bei den Wurzeln fasste, als zöge es ein Kind an den Füßen.

“Bäumchen mein:
Sonnenschein?”

fragte es dann, und antwortete das Bäumchen wahrheitsgetreu:

“Zwerglein, nein!”

so legte es sich auf sein Bett von Heidekraut und verschlief den Tag wie ein Murmeltier. So ging es wochenlang, da riss es wieder an den Wurzeln, um zu wissen, was für Wetter sei – und bekam mit einemmal keine Antwort mehr. Es zog stärker, ja, es ließ sich an den Wurzeln baumeln, es fragte mit grässlich lauter Stimme:

“Bäumchen mein:
Sonnenschein?”

aber es antwortete ihm niemand. Sehr erbost, aber auch ein bisschen besorgt, stieß es die Tür auf – o weh, wie erschrak es! – , alle sieben Tannenbäume waren verschwunden. Nur Stammstümpfe standen da – der Berg war kahl wie ein Pfannkuchen! Da lief das Männchen umher, als wüsste es nicht, was es tun sollte, guckte herum, schlug die Hände zusammen, rief, fragte, weinte und grämte sich um seine Tannenbäume. Die Hasen kamen angehüpft und erzählten ihm von den großen Menschen, die gekommen wären, am hellen Mittag, und die Bäume abgesägt hätten; auf einen großen Wagen hätten sie sie geworfen, und im Trab seien sie mit ihnen weggefahren. Die Krähen kamen geflogen und wollten trösten. Aber das rote Männchen wollte keinen Trost, es wollte seine Bäume wiederhaben. Es wollte in die Welt hinein und sie suchen. “Du findest sie nicht”, sagten die Krähen, “die Welt ist zu groß”. Das Männlein jammerte wieder.
Da nahmen die Krähen all ihren Verstand zusammen und dachten nach, wie sie ihm helfen könnten, und wirklich – sie fanden es.
“Wenn der Mond aufgeht”, sagten sie, “wollen wir ihn bitten, dass er sich zum Spiegel der Welt mache. Dann guckst du hinauf und suchst deine Tannenbäume.” Das war dem Männchen eine willkommene Botschaft, und da es noch nicht dämmerte, lud es die Krähen zu Gast und setzte ihnen Buchweizengrütze, Honig und Brot vor; darüber fielen die hungrigen Brüder mit heißen Schnäbeln her. Als sie noch so saßen und von ihren Reisen erzählten, da guckte der Mond groß und rötlich über die Geest.
“Fangt an!” rief das Männchen; aber die Krähen beschwichtigten es: Sie müssten noch warten, damit die Spiegelung besser werde. Endlich, nach langem Warten, war es soweit. Der Mond stand groß und klar über den Heiderande.
Rauschend flogen die Krähen auf und krächzten oben in der Luft:

“Blanker, gelber Mond am heben,
spiegle alles Erdenleben!”

Mehrmals und durcheinander schrien sie – das Männlein fürchtete schon, sie möchten es genarrt haben. Plötzlich fielen sie lautlos in das dürre Kraut nieder, und sieh: der Mond wurde größer und größer, leuchtete taghell auf, und wie in einem Spiegel zeigte sich auf ihm die Welt mit allem, was darin war: Wasser und Berge, Städte und Wälder, Häuser und Menschen und Bäume, alles war deutlich zu erkennen. Das rote Männchen machte große Augen und suchte. Dann wies es mit beiden Händen nach einer Gegend.
“Was für eine große Stadt ist das?” rief es zitternd.
“Hamburg”, gaben die Krähen leise zur Antwort.
“Da sind alle sieben, alle meine Tannenbäume!” rief es wieder. “Ich sehe sie alle: Wegweiser in einer großen Kirche, Regenschirm in einem prächtigen Herrenhaus, Sonnendach vor einer Dombude, Windbeutel in einer kleinen Stube, Gesangsmeister in einer armseligen Dachkammer, Stiefelknecht an der Straßenecke, Spielvogel oben auf dem Schiffsmast. Oh – wie müssen sie sich nach mir und dem Berg zurücksehnen, wie mögen sie jammern! Ich will nach Hamburg und sie holen. Oh – bringt mich nach Hamburg! Hasen und Krähen, liebe Freunde, helft mir!”

“Die sieben Tannenbäume”

Weinachtsgeschichte zum Vorlesen Geschichte ausdrucken

 

Das wollten sie. Das Männchen machte sich reisefertig, zog Handschuhe an, setzte sich auf den Hasen, hielt sich an dessen langen Ohren fest – und hast du nicht gesehen? – gings über die Geestberge, dass die Heide wackelte. Als sie aber unter die Lichter von Hamburg gerieten, warf das Hasenross den Reitersmann ab und trabte angstbeklommen nach hause zurück. Das Männchen schwang sich kurzgefasst auf den breiten Rücken der größten Krähe und ließ sich über die Elbe nach dem glänzenden, funkelnden Hamburg tragen. Wohl erschrak es über die Maßen vor den hohen Türmen und den gewaltigen Häusern, wohl entsetzte es sich vor dem vielen Licht und vor den Tausenden von Menschen und hielt sich krampfhaft an den Nackenfedern der Krähe fest, um nicht auf die krabbelnd vollen Straßen zu stürzen – aber die Sorge um seine sieben Tannenbäume hielt ihm den Kopf oben.
Auf dem Kirchendache landete das Rabenschifflein seinen Fahrgast, der sich am dem Blitzableiter hinabgleiten ließ und durch eine Luftröhre in die Kirche stieg.

Vor all der Helle und Pracht konnte er kaum die Augen offen halten. Orgelton und Gesang durch brausten den Raum, in dem kein unbesetzter Platz vorhanden war. Neben dem Altar stand ein großer, hoher Tannenbaum, über und über mit Lichtern bedeckt: Es war der Wegweiser. Das Männchen erkannte ihn und schlich sich unter den Bänken entlang zu ihm.
“Armer Wegweiser!” schluchzte es.
Der große Baum aber schüttelte leise die Krone, dass die Lichter flackerten: “Arm?” fragte er, “ich bin nicht arm, ich bin der schönste Baum auf der Erde, ich bin der Weihnachtsbaum. Sieh meine Pracht und mein Leuchten!”
“Ist nur ein Traum, armer Wegweiser, nur ein Traum. Wenn du erwachst, sind deine Lichter erloschen und du liegst vergessen im Winkel. Und stirbst. Komm mit auf den Berg, eh es zu spät ist.”
Der Baum rüttelte wieder seine Krone: “Ich weise andere Wege”, flüsterte er wie wie im Traum, “Wege zu Gott, Wege zur Freude, Wege zum Kinderland, ich bin beglückt, wenn ich nur zwei Kinderaugen glänzen machen kann. Und hier glänzen tausend. Musst mir mein Glück schon gönnen, rotes Männchen, und mich stehen lassen.”
Brausend erscholl Orgelton. “Und deine sechs Brüder?” fragte das Männchen.
“Die sind alle Weihnachtsbäume geworden”, sagte der Wegweiser, “tragen Lichter und Nüsse und Äpfel, erfreuen arm und reich, großes und kleines Volk. Um sie klingen Weihnachtslieder, und alle Kinder lachen. Keiner geht zurück in den Wald. Einen Abend Weihnachtslichter tragen ist die Sehnsucht aller Tannenbäume. Ist die erfüllt, dann verdorren sie gern.
O Weihnacht!”
Als der Baum so gesprochen hatte, sah das Männchen ein, dass es ihn nicht überreden konnte.
“Weihnachten und die Menschen sind dir in die Krone gefahren”, sagte es und stahl sich hinaus. Die Krähe wetzte ihren Schnabel auf den Dach, das Männchen bestieg den Rücken, und weiter ging es. Zu Regenschirm, der über und über mit Gold und Silber bedeckt war und sich nach der Musik um sich selbst drehte wie ein junges Mädchen im Tanzsaal. Zu Sonnendach, das mit elektrischen Glühlampen besteckt von dem Karussell auf dem Schwarm der Dombesucher herableuchtete. Zu Windbeutel, der spärlich behängt eine kleine Arbeiterwohnung erhellte. Zu Gesangsmeister, der in der Dachkammer stand, ein einziges Licht und einen Hering trug; ein grauer Kater saß daneben und wollte sich an den Hering machen, aber jedesmal stach Gesangsmeister ihn mit den Nadeln, dass er miauschreiend zurückspringen musste.
Alle vier bat das rote Männchen, aber alle antworteten ebenso wie ihr großer Bruder; sie waren glücklich, Weihnachtsbäume geworden zu sein, und dachten nicht daran, wieder nach dem kalten, dunkeln Berg zu wandern. Nicht einmal einen Gruß an die braune Heide hatten sie aufzutragen, und mochte das Männlein sie treulos und undankbar schelten, sie spiegelten sich im Schein ihrer Lichter und lachten wie Kinder.
Traurig schwebte der Zwerg wieder durch die Luft, bis er vor Stiefelknecht stand. Der lag auf einem großen, dunkeln Platz in einem Haufen anderer Tannenbäume. Wegen seines alten Fußleidens hatte ihn niemand kaufen wollen.
“Deinen Brüdern will ich es gar nicht mal so sehr verdenken”, sagte der Alte zu ihm, “sie tragen Lichter und sind Weihnachtsbäume – aber du bist keiner.”
“Doch – ich bin ein Weihnachtsbaum, so gut wie die andern”, sagte Stiefelknecht, “der schönste Baum auf Erden. Ich sehe viele glückliche Menschen vorbeigehen: Ist das nicht Glück genug? Und vielleicht, nein, gewiss kommt heute abend, ganz spät, noch jemand und nimmt mich mit, steckt mir Lichter an und schmückt mich. Nach der Heide will ich nicht zurück.”
Das Zwerglein bat und bat, aber Stiefelknecht sah den Kindern, die jubelnd vorbeistürmten, und hörte nichts.
Da ging es wieder zu seinem schwarzen Rösslein und ließ sich nach dem Hafen fliegen. Der Spielvogel, an dem sein Herz am meisten hing, würde ihm treu bleiben, das hoffte er von seinem Lieblingsbäumchen. Aber am Hafen war kein Spielvogel mehr zu entdecken. Das Schiff wäre schon in See gegangen, erfuhr die Krähe von einigen weitläufigen Verwandten, weißen Möwen, die über dem Wasser schwebten.
“Dann seewärts”, befahl das rote Männchen. Die Krähe flog westwärts über Wasser und Deiche und Schiffsmasten hin, aber als sie bis Cuxhaven gekommen war, setzte sie sich nieder, denn auf die große, endlose See zu fliegen, getraute sie sich nicht. Doch rief sie eine große Seemöwe herbei, die breitete ihre weißen Schwingen und trug das Männchen stolz und schnell über das dunkle, schäumende Meer, bis weit hinter Helgoland. Da tauchte ein einsames Schiff in den Wogen auf und ab und wurde von einer Seite nach der anderen geworfen. Der Wind blies gewaltig in die großen, braunen Segel. Auf dem Topp, der höchsten Spitze des Großmastes, tanzte ein kleines Tannenbäumchen im schneidenden Wind auf und ab:
Das war Spielvogel. Er lachte hellauf und schüttelte die Zweiglein vor Lust, wenn eine Sprühwelle zu ihm heraufspritzte. Und guckte einer der Matrosen zu ihm hinauf, so nickte er ihm freudig zu.
“Armer Spielvogel.”
“He, he, Männlein klein, bist du´s?” rief Spielvogel. “Hier ist es lustig, nicht?”
“Komm mit nach der Geest.”
“Nein, nein, nein! Ich bin Weihnachtsbaum, der schönste Baum auf Erden. Und was kann schöner sein, als Weihnachten auf See. Grüß die Heide! Ich muss singen!”
Und Spielvogel sang, so laut er konnte, dass die Matrosen mitsingen mussten und Träume von Land und Licht träumten.

Da sah das rote Männchen ein, dass es seine sieben Tannenbäume verloren hatte, es dachte daran, dass es nun ohne Wegweiser über die Geest irren müsse, dass niemand mehr da sei, der es vor regen, Sonne und Wind beschützen könne, der ihm vorsinge, der ihm beim Stiefelausziehen helfe, der es durch sein Kinderspiel erfreue – der Berg war so kahl, Regen drang in seine Wohnung -, armes Männchen! Mit einemmal breitete es die Arme aus, rutschte von den Möwenflügeln und stürzte sich in das dunkle Wasser hinab.
Seit jener Nacht schwimmt ein seltsamer, leuchtender Fisch in der See. Die Fischer nennen ihn das Petermännchen und halten es für etwas Besonderes, wenn sie ihn fangen.

Weihnachtsgeschichte: “Puppenweihnachten”

n allen Kinderstuben pressten sich kleine Näschen erwartungsvoll gegen die Fensterscheiben. Nur Doktor Brauns Nesthäkchen hatte keine Zeit dazu. Das kleine Puppenmütterchen hatte selbst noch alle Hände voll zu tun, um die Bescherung für ihre Kinder herzurichten. Die waren heute sämtlich aus der Kinderstube ausgesperrt. Bei Hanne daußen auf dem Fensterküchenschrank hockte sie. Kurt und Lolo hauchten Gucklöcher in das vereiste Blumenmuster des Fensterglases, Irenchen und Mariannchen tauschten ihre Meinungen darüber aus, was wohl aus Schwester Gerda geworden war, und Klein-Babychen überlegte aufgeregt, ob es wohl zu Weihnachten kurze Kleider erhalten würde.

Drinnen in der Kinderstube aber tappelte ihr Mütterchen mit heißen Wangen geschäftig hin und her. Mitten auf den weißen, kleinen Tisch stellte Annemie Puppenweihnachtsbäumchen. Daran hängte sie bunte Zuckerkringel. Die weißen Wachsstreichhölzer, die prächtige Weihnachtslichte abgaben, waren schon auf den grünen Zweigen befestigt. Dann holte Annemie sechs Teller aus ihrer Küche herbei. Auf jeden legte sie eine winzig kleine Puppenstolle. Die gute Hanne hatte sie auf Nesthäkchens Bitten für ihre Kinder mitgebacken. Dazu kamen ganz kleine Scheibchen Pfefferkuchen, eine Haselnuss, ein Stückchen Marzipan – und die bunten Schüsseln für die Puppen waren fertig.

Rings auf den Tisch baute Klein-Annemarie die Teller auf – eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs -, ja, für wen sollte denn der sechste sein? Draußen am Küchenfenster warteten doch nur fünf Puppenkinder auf die Bescherung. Mit besonderer Liebe stellte Nesthäkchen den sechsten Teller bereit, mütterlich strich sie über die kleine Marzipanbrezel.
“So, mein Gerdachen, der ist für dich, du sollst nicht leer ausgehen, wenn du doch vielleicht heute zu mir zurück kommst. Ich habe den lieben Gott ja jeden Abend gebeten, dich mir wiederzuschicken. Und Fräulein sagt, Weihnachten kehren alle Puppen zurück, wenn ihre kleinen Mamas gut zu ihnen gewesen sind. Und ich war doch nicht schlecht zu dir, mein Gerdachen? Ich habe mir ja sogar für dich mein Zöpfchen abgeschnitten!” Die Kleine fuhr sich über den kurzgelockten Blondkopf.
Dann aber lief Annemie eilig zu ihrem kleinen Schränkchen und kramte allerliebste Sächelchen daraus hervor, die sie im Kindergarten bei Tante Martha für ihre Puppen gearbeitete hatte. Ach, wie fleißig war Nesthäkchen gewesen!
Da gab es einen geschmackvollen Teppich für die Puppenstube aus bunten Bändern geflochten, den sollte Irenchen haben. Mariannchen bekam ein kleines Perltäschchen zum Anhängen für ihr Taschentuch, Kurt einen kleinen, silbernen Papierpantoffel, nur einen, weil er den zweiten ja doch nur verlor. Für Lolo hatte das Puppenmütterchen eine blaue Perlhalskette aufgezogen und für Baby eine aus roten Korallen. Auf Gerdas Platz aber legte Annemarie eine Kette aus goldenen Perlen und ein silbernes Armband.

So – nun war der Puppenaufbau fertig, doch Nesthäkchen war noch nicht zu Ende mit ihren Liebesgaben. Für alle hatte sie ihre emsigen Fingerchen geregt, aber auch für alle.

Auf den großen Kinderstubentisch kamen die Geschenke für die Großen. Das rot – und goldgestreifte Lesezeichen für Großmama obenan und das blausilbern karierte für Tante Albertinchen daneben, denn auch die fehlte am Weihnachtsabend nicht. Für Mutti hatte Nesthäkchen ein niedliches Fuselkörbchen geflochten und für Fräulein einen Serviettenring. Vater bekam einen Kalender in Leder, den Annemie mit roter Seide ausgestickt hatte. Bruder Hans einen Tintenwischer mit schwarzer Seide, damit man die Kleckse nicht sah. Selbst für Klaus hatte das gute Schwesterchen gearbeitet, trotzdem er sie doch immer ärgerte. Eine prächtige Pferdeleine aus bunter Wolle hatte sie bei Tante Martha für ihn durch einen ausgehöhlten Korken knüpfen gelernt. Auch Hanne und Frieda, die immer so nett zu der Kleinen waren, durften nicht leer ausgehen. Sie bekamen Pappbilder für ihr Zimmer in Durchstecharbeit. Frieda den Zappelphilipp aus dem Struwwelpeter, und Hanne den Suppenkaspar, weil der doch gerade so kugelrund war wie sie selbst.

Nun wurde das Schränkchen endlich leer, und das war gut. Denn jetzt schien es auch die höchste Zeit. Draußen vor dem Haus an dem beschneiten Vorgarten hielt bereits Knecht Ruprechts Schlitten. Geschäftig luden die kleinen Engel allerlei ab und trugen es ins Haus, und klinglingling – sauste Knecht Ruprechts Schlitten davon.

Klinglingling – da sprangen droben bei Doktors die Türen, die den ganzen Tag verschlossen gewesen, auf – klinglingling – da sprangen Hans, Klaus und Nesthäkchen ins Weihnachtszimmer.
Der große Tannenbaum flammte, blitzte und glitzerte mit vielen, vielen Lichtern. Klein-Annemie war so geblendet und benommen, dass sie vorläufig überhaupt noch nichts unterscheiden konnte.
Aber als jetzt Klaus, der seit kurzem Klavierstunde hatte, sich ans Klavier setzte und Hans zur Geige griff, als die beiden Jungen nun als Weihnachtsüberraschung “Stille Nacht, heilige Nacht” zu spielen begannen, da sang auch Annemie hell mit den anderen mit.

Plötzlich jedoch stockte sie – durch die Zweige des Weihnachtsbaumes winkte ein Puppenarm – ein bekanntes Gesichtchen lugte schelmisch herüber – “Gerda, mein süßes Gerdachen!” Mitten in das Weihnachtslied hinein erschallte es jubelnd, und jetzt war kein Halten mehr.

“”Bist du denn wieder da, mein Kleines, wo hast du denn bloß so lange gesteckt, hast du dich denn gar nicht nach deinem Mütterchen gesehnt?” flüsterte Nesthäkchen.

Puppe Gerda machte ein geheimnisvolles Gesicht. Wo sie so lange gewesen war, ei, das erzählte sie ihrer kleinen Mama erst abends im Traum.

Weihnachtsgeschichte: “Die heilige Nacht”

Als ich fünf Jahre alt war, hatte ich einen großen Kummer. Ich weiß kaum, ob ich seitdem einen größeren gehabt habe.

Das war, als meine Großmutter starb. Bis dahin hatte sie jeden Tag auf dem Ecksofa gesessen und Märchen erzählt. Ich weiß es nicht anders, als dass Großmutter dasaß und erzählte, vom Morgen bis zum Abend, und wir Kinder saßen still neben ihr und hörten zu. Das war ein herrliches Leben. Es gab keine Kinder, denen es so gut ging wie uns.

Ich erinnere mich nicht sehr viel von meiner Großmutter. Ich erinnere mich, dass sie schönes, kreideweißes Haar hatte und dass sie sehr gebückt ging und dass sie immer dasaß und an einem Strumpfe strickte.

Dann erinnere ich mich auch, dass sie, wenn sie ein Märchen erzählt hatte, ihre Hand auf meinen Kopf zu legen pflegte, und dann sagte sie: “ Und das alles ist so wahr, wie dass ich dich sehe und du mich siehst.”

Ich erinnere mich auch, dass sie schöne Lieder singen konnte; aber das tat sie nicht alle Tage. Eines dieser Lieder handelte von einem Ritter und einer Meerjungfrau und es hatte den Kehrreim:
“ Es weht so kalt, es weht so kalt, wohl über die weite See.”

Dann entsinne ich mich eines kleinen Gebets, dass sie mich lehrte und eines Psalmverses.
Von allen den Geschichten, die sie mir erzählte, habe ich nur eine schwache, unklare Erinnerung. Nur an eine einzige von ihnen erinnere ich mich so gut, dass ich sie erzählen könnte. Es ist eine kleine Geschichte von Jesu Geburt.
Seht, das ist beinahe alles, was ich noch von meiner Großmutter weiß, außer dem, woran ich mich am besten erinnere, nämlich den großen Schmerz, als sie dahinging.
Ich erinnere mich am den Morgen, an dem das Ecksofa leer stand und es ungemütlich war, zu begreifen, wie die Stunden des Tages zu Ende gehen sollten. Dran erinnere ich mich. Das vergesse ich nie.
Und ich erinnere mich, dass wir Kinder hingeführt wurden, um die Hand der Toten zu küssen. Und wir hatten Angst, es zu tun, aber da sagte uns jemand, dass wir nun zum letztenmal Großmutter für alle die Freude danken könnten, die sie uns gebracht hatte.
Und ich erinnere mich, wie Märchen und Lieder vom Hause wegfuhren, in einen langen schwarzen Sarg gepackt, und niemals wiederkamen.

Ich erinnere mich, dass etwas aus dem Leben verschwunden war. Es war, als hätte sich die Tür zu einer ganzen schönen, verzauberten Welt geschlossen, in der wir früher frei aus- und eingehen durften. Und nun gab es niemand mehr, der sich darauf verstand, diese Tür zu öffnen.
Und ich erinnere mich, dass wir Kinder so allmählich lernten, mit Spielzeug und Puppen zu spielen und zu leben wie andere Kinder auch, und da konnte es ja den Anschein haben, als vermissten wir Großmutter nicht mehr, als erinnerten wir uns nicht mehr an sie.

Aber noch heute, nach vierzig Jahren, wie ich da sitze und die Legenden über Christus sammle, die ich drüben im Morgenland gehört habe, wacht die kleine Geschichte von Jesu Geburt, die meine Großmutter zu erzählen pflegte, in mir auf. Und ich bekomme Lust, sie noch einmal zu erzählen und sie auch in meine Sammlung mit aufzunehmen.

Es war an einem Weihnachtstag, alle waren zur Kirche gefahren, außer Großmutter und mir. Ich glaube, wir beide waren im ganzen Hause allein. Wir hatten nicht mitfahren können, weil die eine zu jung und die andere zu alt war. Und alle beide waren wir betrübt, dass wir nicht zum Mettegesang fahren und die Weihnachtslichter sehen konnten. Aber wie wir so in unserer Einsamkeit saßen, fing Großmutter zu erzählen an.
“Es war einmal ein Mann” , sagte sie, “ der in die dunkle Nacht hinausging, um sich Feuer zu leihen. Er ging von Haus zu Haus und klopfte an. “Ihr lieben Leute, helft mir!”
sagte er. “Mein Weib hat eben ein Kindlein geboren, und ich muß Feuer anzünden, um sie und den Kleinen zu erwärmen.”
Aber es war tiefe Nacht, so dass alle Menschen schliefen, und niemand antwortete ihm.
Der Mann ging und ging. Endlich erblickte er in weiter Ferne einen Feuerschein. Da wanderte er dieser Richtung zu und sah, dass das Feuer im Freien brannte. Eine menge weiße Schafe lagen rings um das Feuer und schliefen, und ein alter Hirt wachte über die Herde.

Als der Mann das Feuer leihen wollte, zu den Schafen kam, sah er, dass drei große Hunde zu Füßen des Hirten ruhten und schliefen. Sie erwachten alle drei bei seinem Kommen und sperrten ihre weiten Rachen auf, als ob sie bellen wollten, aber man vernahm kein Laut. Der Mann sah, dass sich die Haare auf ihrem Rücken sträubten, er sah, wie ihre scharfen Zähne funkelnd weiß im Feuerschein leuchteten und wie sie auf ihn losstürzten. Er fühlte, dass einer von ihnen nach seinen Beinen schnappte und einer nach seiner Hand, und dass einer sich an seine Kehle hängte. Aber die Kinnladen und die Zähne, mit denen die Hunde beißen wollten, gehorchten ihnen nicht, und der Mann litt nicht den kleinsten Schaden. Nun wollte der Mann weiter gehen, um das zu finden, was er brauchte. Aber die Schafe lagen so dicht nebeneinander, Rücken an Rücken, dass er nicht vorwärts kommen konnte. Da stieg der Mann auf die Rücken der Tiere und wanderte über sie hin dem Feuer zu. Und keins von den Tieren wachte auf oder regte sich.”
So weit hatte Großmutter ungestört erzählen können, aber nun konnte ich es nicht lassen, sie zu unterbrechen. “ Warum regten sie sich nicht, Großmutter?” fragte ich. “Das wirst du nach einem Weilchen schon erfahren”, sagte Großmutter und fuhr mit ihrer Geschichte fort.
“Als der Mann fast beim Feuer angelangt war, sah der Hirt auf. Es war ein alter, mürrischer Mann, der unwirsch und hart gegen alle Menschen war. Und als er einen Fremden kommen sah, griff er nach einem langen, spitzigen Stabe, den er in der Hand zu halten pflegte, wenn er seine Herde hütete, und warf ihn nach ihm. Und der Stab fuhr zischend gerade auf den Mann los, aber ehe er ihn traf, wich er zur Seite und sauste an ihm vorbei weit über das Feld.”
Als Großmutter so weit gekommen war, unterbrach ich sie abermals. “Großmutter, warum wollte der Stock den Mann nicht schlagen?” Aber Großmutter ließ es sich nicht einfallen, mir zu antworten, sondern fuhr mit ihrer Erzählung fort.
Nun kam der Mann zu dem Hirten und sagte zu ihm: “Guter Freund, hilf mir und leih mir ein wenig Feuer. Mein Weib hat eben ein Kindlein geboren, und ich muß Feuer machen, um sie und den Kleinen zu erwärmen.”
Der Hirt hätte am liebsten nein gesagt, aber als er daran dachte, dass die Hunde dem Manne nicht hatten schaden können, dass die Schafe nicht vor ihm davongelaufen waren und dass sein Stab ihn nicht fällen wollte, da wurde ihm ein wenig bange, und er wagte es nicht dem Fremden das abzuschlagen, was er begehrte. “Nimm, soviel du brauchst”, sagte er zu dem Manne.
Aber das Feuer war beinahe ausgebrannt. Es waren keine Scheite und keine Zweige mehr übrig, sondern nur ein großer Gluthaufen, und der Fremde hatte weder Schaufel noch Eimer, worin er die roten Kohlen hätte tragen können.
Als der Hirt dies sah, sagte er abermals: “Nimm, soviel du brauchst!” Und er freute sich, dass der Mann kein Feuer wegtragen konnte. Aber der Mann beugte sich hinunter, holte die Kohlen mit bloßen Händen aus der Asche und legte sie in seinen Mantel. Und weder versengten die Kohlen seine Hände, als er sie berührte, noch versengten sie seinen Mantel, sondern der Mann trug sie fort, als wenn es Nüsse oder Äpfel gewesen wären.”
Aber hier wurde die Märchenerzählerin zum dritten Mal unterbrochen. “Großmutter, warum wollte die Kohle den Mann nicht brennen?”
“Das wirst du schon hören” , sagte Großmutter, und dann erzählte sie weiter. “Als dieser Hirt, der ein so böser, mürrischer Man war, dies alles sah, begann er sich bei sich selbst zu wundern: “Was kann dies für eine Nacht sein, wo die Hunde die Schafe nicht beißen, die Schafe nicht erschrecken, die Lanze nicht tötet und das Feuer nicht brennt?” Er rief den Fremden zurück und sagte zu ihm: “Was ist dies für eine Nacht? Und woher kommt es, dass alle Dinge dir Barmherzigkeit zeigen?”
Da sagte der Mann: “Ich kann es dir nicht sagen, wenn du selber es nicht siehst.” Und er wollte seiner Wege gehen, um bald ein Feuer anzünden und Weib und Kind wärmen zu können. Aber da dachte der Hirt, er wolle dem Mann nicht ganz aus dem Gesicht verlieren, bevor er erfahren hätte, was dies alles bedeutete. Er stand auf und ging ihm nach, bis er dorthin kam, wo der Fremde daheim war.

Da sah der Hirt, dass der Mann nicht einmal eine Hütte hatte, um darin zu wohnen, sondern er hatte sein Weib und sein Kind in einer Berggrotte liegen, wo es nichts gab als nackte, kalte Steinwände. Aber der Hirt dachte, dass das arme, umschuldige Kindlein vielleicht dort in der Grotte erfrieren würde, und obgleich er ein harter Mann war, wurde er davon doch ergriffen und beschloss, dem Kinde zu helfen. Und er löste sein Ränzel von der Schulter und nahm daraus ein weiches, weißes Schaffell hervor. Das gab er dem fremden Mann und sagte, er möge das Kind darauf betten.

Aber in demselben Augenblick, in dem er zeigte, dass auch er barmherzig sein konnte, wurden ihm die Augen geöffnet, und er sah, was er vorher nicht hatte sehen können, und hörte, was er vorher nicht hatte hören können.
Er sah, dass rund um ihn ein dichter Kreis von kleinen, silberbeflügelten Englein stand. Und jedes von ihnen hielt ein Saitenspiel in der Hand, und alle sangen sie mit lauter Stimme, dass in dieser nacht der Heiland geboren wäre, der die Welt von ihren Sünden erlösen solle.
Da begriff er, warum in dieser nacht alle Dinge so froh waren, dass sie niemand etwas zuleide tun wollten.
Und nicht nur rings um den Hirten waren Engel, sondern er sah sie überall. Sie saßen in der Grotte, und sie saßen auf dem Berge, und sie flogen unter dem Himmel. Sie kamen in großen Scharen über den Weg gegangen, und wie sie vorbeikamen, bleiben sie stehen und warfen einen Blick auf das Kind.

Es herrschte eitel Jubel und Freude und Singen und Spiel, und das alles sah er in der dunklen Nacht, in der er früher nichts zu gewahren vermocht hatte. Und er wurde so froh, dass seine Augen geöffnet waren, dass er auf die Knie fiel und Gott dankte.”
Aber als Großmutter so weit gekommen war, seufzte sie und sagte: “Aber was der Hirte sah, das können wir auch sehen, denn die Engel fliegen in jeder Weihnachtsnacht unter dem Himmel, wenn wir sie nur zu gewahren vermögen.”

Und dann legte Großmutter ihre Hand auf meinen Kopf und sagte: “Dies sollst du dir merken, denn es ist so wahr, wie dass ich dich sehe und du mich siehst. Nicht auf Lichter und Lampen kommt es an, und es liegt nicht an Mond und Sonne, sondern was not tut, dass wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen können.”

Das Wunder von Weihnachten – Die Geschichte, die Kinder lieben werden

Das Wunder von Weihnachten ist eine Geschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Es erzählt von der Geburt Jesu und seiner Bedeutung für die Welt. Diese Geschichte wird jedes Jahr aufs Neue erzählt und trägt dazu bei, dass die Weihnachtszeit für viele Menschen zu einem besinnlichen und magischen Erlebnis wird.

 

1. Einleitung: Das Wunder von Weihnachten

Weihnachten ist eine ganz besondere Zeit im Jahr. Es ist die Zeit, in der wir uns auf das Wunder von Weihnachten besinnen und uns an die Geschichte erinnern, die alle Kinder lieben werden. Die Geschichte von Jesus Christus, der an Weihnachten geboren wurde, um uns zu retten. Aber Weihnachten ist nicht nur eine religiöse Feier. Es ist auch eine Zeit, um zusammenzukommen, um Liebe und Freude zu teilen und um Traditionen zu pflegen. Wir schmücken unsere Häuser mit Lichtern und Tannenzweigen, backen Plätzchen und singen Weihnachtslieder. All diese Dinge erinnern uns daran, dass es ein Wunder gibt und dass wir Teil davon sind. Wenn wir unsere Kinder in diese Traditionen einbeziehen und ihnen die Bedeutung von Weihnachten vermitteln können, wird das Fest noch magischer für sie sein. In diesem Blogartikel werden wir uns mit dem Ursprung und der Bedeutung von Weihnachten befassen und Ihnen Tipps geben, wie Sie die Vorfreude Ihrer Kinder auf das Fest steigern können. Denn das Wunder von Weihnachten sollte für jedes Kind etwas Besonderes sein.

2. Die Geschichte, die Kinder lieben werden

Die Geschichte von Weihnachten ist eine, die Kinder lieben werden. Es ist die Geschichte von einem Baby, das in einer Krippe geboren wurde und von Engeln und Hirten begrüßt wurde. Es ist die Geschichte von drei Weisen, die dem Stern folgten und Geschenke brachten. Es ist eine Geschichte voller Wunder und Magie, die jedes Jahr aufs Neue erzählt wird. Für Kinder ist es eine Zeit des Staunens und der Freude, wenn sie die Geschichte hören und Weihnachtslieder singen. Dieses Gefühl der Begeisterung kann auch Erwachsene zurück in ihre Kindheit versetzen und ihnen helfen, den wahren Geist von Weihnachten zu spüren. Die Geschichte von Weihnachten erinnert uns daran, dass wir uns um unsere Mitmenschen kümmern sollen und dass es wichtiger ist zu geben als zu nehmen. Es ist eine Geschichte, die alle Generationen zusammenbringt und uns daran erinnert, was wirklich wichtig im Leben ist – Liebe, Frieden und Familie.

3. Der Ursprung und die Bedeutung von Weihnachten

Weihnachten ist ein Fest, das auf der ganzen Welt gefeiert wird. Aber woher kommt es eigentlich und was bedeutet es? Der Ursprung von Weihnachten geht zurück auf die Geburt Jesu Christi. Das Fest wurde erstmals im 4. Jahrhundert in Rom gefeiert und hat sich seitdem weltweit verbreitet. Für Christen ist Weihnachten ein wichtiger Feiertag, da sie die Geburt Jesu als Beginn eines neuen Zeitalters sehen. Aber auch für Nicht-Christen hat das Fest eine besondere Bedeutung. Es steht für Liebe, Frieden und Zusammenhalt – Werte, die in der heutigen Zeit oft vernachlässigt werden. Weihnachten erinnert uns daran, dass wir füreinander da sein sollten und dass es in unserem Leben wichtigere Dinge gibt als materielle Güter. In diesem Sinne ist Weihnachten ein Fest für alle Menschen – unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung.

4. Der Weg zu einem magischen Weihnachtsfest

Weihnachten ist ein Fest der Freude, das jedes Jahr aufs Neue gefeiert wird. Doch was macht ein Weihnachtsfest zu einem magischen Erlebnis? Der Weg zu einem magischen Weihnachtsfest beginnt mit der richtigen Einstellung. Es geht darum, die Vorfreude auf das Fest zu genießen und den Moment zu leben. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist es, sich bewusst zu machen, was Weihnachten bedeutet und welche Traditionen damit verbunden sind. Indem wir uns an die Wurzeln des Festes erinnern, können wir eine Verbindung zum Wunder von Weihnachten herstellen und das Fest in seiner ganzen Magie erleben. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist es, eine Liste der Traditionen zu erstellen, die uns an das Wunder von Weihnachten erinnern. Das kann das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern sein oder das Backen von Plätzchen für Freunde und Familie. Auch der Besuch von Weihnachtsmärkten oder das Schmücken des Hauses mit Lichterketten kann dazu beitragen, dass wir uns in die festliche Stimmung hineinversetzen und die Magie von Weihnachten spüren. Als Eltern können wir auch dazu beitragen, dass unsere Kinder die Vorfreude auf Weihnachten genießen. Indem wir gemeinsam basteln oder Geschenke für Freunde und Familie vorbereiten, schaffen wir eine Atmosphäre voller Liebe und Freude. Wir können auch Geschichten über den Ursprung von Weihnachten erzählen und unseren Kindern zeigen, wie wichtig es ist, anderen Gutes zu tun. Das Wunder von Weihnachten ist eine Geschichte voller Bedeutung und Magie. Indem wir uns auf die Bedeutung des Festes besinnen und die Traditionen pflegen, können wir ein magisches Weihnachtsfest erleben. Lassen Sie uns diese Zeit nutzen, um Freude und Liebe mit unseren Lieben zu teilen und das Wunder von Weihnachten in vollen Zügen zu genießen.

5. Eine Liste der Traditionen, die uns an das Wunder erinnern

Eine der schönsten Aspekte von Weihnachten sind die vielen Traditionen, die uns jedes Jahr wieder daran erinnern, wie besonders diese Zeit ist. Von der Dekoration des Weihnachtsbaums bis hin zum gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern – all diese Bräuche lassen uns das Wunder von Weihnachten spüren. Eine weitere schöne Tradition ist das gemeinsame Backen von Plätzchen. Hierbei können sich Eltern und Kinder zusammen in der Küche austoben und ihre Kreativität ausleben. Das Ergebnis sind nicht nur leckere Naschereien, sondern auch wunderschöne Erinnerungen an gemeinsame Stunden voller Freude und Spaß. Auch das Schreiben von Wunschzetteln und das Öffnen der Geschenke am Heiligen Abend gehören zu den traditionellen Elementen von Weihnachten, die uns immer wieder aufs Neue verzaubern. Durch diese Rituale wird das Wunder von Weihnachten lebendig und bleibt für immer in unseren Herzen.

6. Tipps für Eltern, um die Vorfreude der Kinder auf Weihnachten zu steigern

Um die Vorfreude der Kinder auf Weihnachten zu steigern, gibt es einige Tipps, die Eltern anwenden können. Zunächst ist es wichtig, die Weihnachtszeit als eine besondere Zeit des Jahres zu betonen und die Traditionen und Bräuche zu erklären. Kinder lieben es, Geschichten über Weihnachten zu hören und sich auf das Fest vorzubereiten. Eine Möglichkeit ist es, gemeinsam mit den Kindern einen Adventskalender zu basteln und jeden Tag eine kleine Überraschung zu verstecken. Auch das Backen von Plätzchen oder das Schmücken des Hauses kann dazu beitragen, dass sich die Kinder auf Weihnachten freuen. Es ist auch hilfreich, den Kindern kleine Aufgaben zu geben, wie zum Beispiel das Schreiben von Wunschzetteln oder das Dekorieren des Weihnachtsbaums. Durch solche Aktivitäten wird die Vorfreude der Kinder gesteigert und sie werden sich noch mehr auf das Fest freuen.

7. Fazit: Das Wunder von Weihnachten ist eine Geschichte, die alle Kinder lieben werden – egal ob sie es glauben oder nicht

Das Wunder von Weihnachten ist eine Geschichte, die alle Kinder lieben werden – egal ob sie es glauben oder nicht. Denn diese besondere Zeit im Jahr hat für Kinder etwas Magisches und Faszinierendes. Ob es die Geschenke sind, die Lichter, der Tannenbaum oder einfach das Gefühl von Zusammenhalt und Liebe in der Familie – all das sorgt dafür, dass Kinder Weihnachten mit großer Vorfreude entgegenblicken. Die Geschichte von der Geburt Jesu mag für manche Kinder schwer verständlich sein, doch das tut der Faszination keinen Abbruch. Vielmehr ist es ein Teil des Wunders, dass es auch ohne vollständiges Verständnis erlebt werden kann. Denn am Ende geht es bei Weihnachten um mehr als nur um Geschenke und Dekoration. Es geht darum, dass wir uns auf das Wesentliche besinnen und uns an den Dingen erfreuen, die wirklich zählen: Familie, Freundschaft und Liebe. Und genau deshalb wird Weihnachten immer eine Zeit sein, die Kinder lieben werden – ob sie nun an das Wunder glauben oder nicht.